Start in Thailand


Unsere ersten Tage als Digital Nomaden in Thailand

Wir sind gerade auf Weltreise gestartet. In unseren ersten Tagen in Thailand haben wir bereits einiges über thailändisches Essen, Moskitos, Geckos, schöne Pflanzen und leckere Früchte gelernt. Einige der ersten Erfahrungen in Thailand erzählen wir euch in diesem Artikel. Unsere ersten Tage auf Weltreise.

In Köln waren es noch Minusgrade. Wir hatten unsere Jacken und Pullover schon weggepackt, wurden dann aber mit einem schlecht organisierten Bustransfer zum Flieger gebracht und durften so nochmal kräftig bibbern. Der Flug mit Eurowings war ohne Überraschungen. Wie gebucht hatten wir auch eine vegane Zwischenmahlzeit und ein Abendessen an Bord. Für einen 200-Euro-Direktflug von Köln nach Phuket ein faires Paket.

Zehn Stunden später um 5:00 Uhr thailändischer Zeit (wir sind Deutschland 6 Stunden voraus in Thailand) sind wir in Phuket gelandet. Etwas übernächtigt, aber bereit für die ersten Schritte im neuen Leben als dauerreisende Backpacker und Travel-Blogger. Am Phuket Airport haben wir eine Flut an Tuk Tuks und Taxis erwartet, es standen aber lediglich ein paar Busse für unsere Mitreisenden bereit. Sie wohl alle einen Transfer vom Flughafen weg gebucht gehabt.

Das erste Frühstück

Unsere erstes Frühstück haben wir da eingenommen wo unsere Füße schlapp machten. Etwa nach der Hälfte des Weges kapitulierte Jana mit 27 Kilo Gepäck auf den Schultern. Ich hätte es mit meinen 30 Kilo noch 50 Meter weiter geschafft.

Aber so kamen wir zu unserer ersten Frühstückssuppe. Die thailändische Reissuppe Khao Tom Soup wird auf der Karte oft mit Porridge übersetzt. Eine Suppe kostete uns 40 Baht, ungefähr ein Euro. Ohne Ei oder Fleischeinlage ist die Suppe vegan und gibt richtig Power für den ganzen Vormittag. Den hohen Ingwer-Gehalt muss man zwar mögen, aber gesundheitlich kann man den Tag nicht besser starten.

Phuket Airport Breakfast Khao Tom Soup - Image Credit: Jana Brot, Catch Life
Phuket Airport Breakfast Khao Tom Soup – Image Credit: Jana Brot, Catch Life

In der gut sortierten Suppenküche gibt es frisches Trinkwasser und alles zum Würzen und Schärfen kostenfrei dazu. Ich habe hier die Chilli-Soße in der Nase. 

Unsere erste Kokosnuss

Als wir gegen 8:00 Uhr unserer ersten Unterkunft, dem Baan Rom Pruk ankamen, waren wir zuerst einmal die großen Rucksäcke los. Unser Zimmer sollte gegen mittag fertig sein, also sind wir erst einmal in Richtung Strand gelaufen und haben die Gegend erkundet. Der Weg führte uns direkt durch eine kleine Tempelanlage, danach ein paar Hostels und fünfhundert Meter weiter der Strand. Viel los war hier nicht, aber eine frische, gekühlte Kokosnuss gab es auf dem Weg. Wir haben inzwischen über 100 getrunken, aber an diesem Tag war es eine neue Erfahrung.

Durch die Öffnung der Kokosnuss passte nur ein Strohhalm. Jana wollte aber unbedingt an das Fruchtfleisch und so endete der Kampf in einem 1:0 für Jana. Wenn es um Essen geht, versteht sie keinen Spaß.

Die erste Kokosnuss schlürften wir übrigens ohne es zu merken im Sirinat Nationalpark. Vor 9:00 Uhr gab es weder eine Kasse noch Schranke und der Weg zum Naiyang Beach war fast menschenleer. Von der Einsamkeit an einem Strand, der so nah am Phuket Airport liegt, waren wir überrascht. Vom vorweihnachtlichen Flugbetrieb am Phuket Airport haben wir nicht viel mitbekommen. Die Geräusche der Wellen und des kleinen Urwalds überdecken den Fluglärm vollständig. Wir fanden den Naiyang Beach wunderschön und sind froh, dass wir an diesem schönen Ort gestartet sind.

Über den Sirinat Nationalpark und den Naiyang Beach lest ihr im folgenden Artikel bald mehr. Hier nur ein kleiner Einblick.

Unsere erste Unterkunft

Für die ersten Tage unserer Reise haben wir uns eine luxuriöse Unterkunft mit Klima und eigenem Bad gegönnt. Den Bungalow hatten wir bereits in Deutschland über Airbnb gebucht. Mit 25 Euro pro Nacht übersteigt das eigentlich unser komplettes Tagesbudget, aber wir wollten nach dem Flug erst einmal einen bequemen Start. Es ist in unseren drei Monaten Thailand die teuerste und zugleich sauberste Unterkunft geblieben. Wir haben es aber so genossen, dass wir drei Tage länger geblieben sind als geplant. Wir empfehlen das Baan Rom Pruk gerne weiter.

Die Terrasse vor unserem Bungalow haben wir am ersten Abend aber nur kurz genutzt. Die Moskitos waren sicherlich sehr erfreut so unerfahrene Opfer stechen zu dürfen. Uns hat es erstmal nach drinnen gezogen. In Kürze verraten wir euch in einem neuen Artikel was wir in den Monaten in Südostasien über die Moskitoabwehr gelernt haben.

Unsere Freunde, die Geckos

Hausgeckos gehören zu jedem guten Haus, sie schützen uns vor Moskitos

Also haben wir uns früh in unseren Bungalow zurückgezogen. Dort hatten wir nicht nur eine Glastür zum Zuziehen, sondern entdeckten auch zum ersten Mal unsere neuen Haustiere, an dessen Anwesenheit wir uns gerne gewöhnt haben.

Gecko in Phuket, Thailand Hausgecko
Gecko in Phuket, Thailand Hausgecko

Sie verschlingen täglich eine Vielzahl an Moskitos und wir sind ihnen so dankbar, dass sie im bald schon einen eigenen Artikel auf Catch-Life bekommen.

In der ersten Nacht hat es uns erst einmal ausgereicht, nach den kleinen Mitbewohnern zu googeln ähm zu ecosianen* und herauszufinden, dass sie uns nur Gutes wollen.

*Ihr wisst, wegen der Bäume

Unser Essen fast vergessen

Mittags haben wir uns für den schnellen Hunger etwas im Sirinat Nationalpark gegönnt. Fried Vegetables, also gebratenes Gemüse und Morning Glory mit Reis für zusammen 120 Baht, etwas über 3 Euro. Das Wasser war kostenfrei, ein Vorzug an den wir uns bei Straßenküchen nur allzu gerne gewöhnt haben. Über Morning Glory und Straßenküchen erzählen wir euch bald mehr.

Unser erstes Abendessen waren gebratene Nudeln mit Gemüse, vegetarischer Reis und zwei Eistee für ebenfalls 120 Baht auf dem Heimweg.

Am nächsten Morgen sollten wir aber noch günstigere Preise kennenlernen. Wir sind nur ein paar Hundert Meter gelaufen und haben für zwei Khao Tom Suppen, 1 kg Bananen, zwei Kaffee und vier süße Stückchen (mit unseren nicht vergleichbar) insgesamt 90 Baht bezahlt. Wie gut und günstig wir in den folgenden Tagen gegessen haben und vieles mehr über den Naiyang Beach, den Sirinat Nationalpark und die Umgebung erzählen wir euch im nächsten Artikel.

Fried rice pad thai - erstes thailändisches Abendessen
Fried rice pad thai – erstes thailändisches Abendessen

Google Maps

4 thoughts on “Start in Thailand

  1. Das ist eine spitzen Website !
    Ich hab noch nimanden gesehen der sich so viel Mühe macht für eine Seite.!
    Weiter so!
    Ich werde eure Seite weiterverfolgen und natürlich werde ich auch andere Freunde von mir wissen lassen ,dass es eine sehr tolle Seite gibt
    Liebe Grüße Julia

    1. Hey Julia,
      vielen vielen Dank für Deinen lieben Kommentar. Wir machen jetzt gleich weiter, damit ihr ein klein wenig mit uns reisen könnt. Wir drücken Dich beide <3 :-*
      Ganz liebe Grüße aus Kambodscha,
      Jana und Alf

  2. Wenn man das so liest, fühlt es sich zumindest ein bisschen so an, als wäre man auch dabei. Vielen Dank dafür 🙂
    Interessant, informativ und mit viel Humor geschrieben – ganz großes Kompliment! Es macht viel Spaß eure Reise hier zu verfolgen.
    Ich freue mich schon auf viele weitere Blog-Einträge.
    Liebe Grüße und weiterhin eine schöne Reise bzw. ein tolles Abenteuer 😉

    1. Hey liebe Sophia,

      vielen Dank für Deinen lieben Kommentar. Es freut uns sehr, dass bereits jemand auf unserer Seite mitreist. Wir sind gerade auch sehr fleißig und holen langsam aber sicher auf. Wir hoffen es gefällt Dir so sehr, dass Du uns auch bald mal besuchen kommst. Deine Kokosnuss steht immer frisch gekühlt bereit 🙂

      Ganz liebe Grüße aus dem wilden Bangkok,
      Jana und Alfi <3

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